In diesem Badezimmer wurde der Boden bewusst in zwei Funktionsbereiche gegliedert. Im hinteren, stärker beanspruchten Nassbereich kam eine geflieste Fläche zum Einsatz, während die übrige Bodenfläche mit geklebtem Vinyl für den Feuchtraum ausgeführt wurde. So entsteht eine praktische Verbindung aus pflegeleichter Nutzung, wohnlicher Optik und sauberer Materialabstimmung im Badezimmer.
Statt eines klassischen Fliesenspiegels wurde in diesem Küchenarbeitsbereich eine Rückwand
aus Kunststoff- beziehungsweise Acrylplatten montiert. Die Oberfläche in schieferähnlicher Optik
setzt einen klaren, dunklen Kontrast zur Holzarbeitsplatte und den hellen Fronten. Gleichzeitig
entsteht eine glatte und pflegeleichte Lösung für den täglichen Einsatz im Küchenbereich.
In diesem offenen Wohn- und Essbereich wurde die Bodenfläche so verlegt, dass durchunterschiedliche Verlegerichtungen eine klare optische Zonierung entsteht. Der zukünftigeEssbereich hebt sich dadurch deutlich vom angrenzenden Wohnbereich ab, ohne dasszusätzliche Trennelemente erforderlich sind. So entsteht eine ruhige, rustikale und zugleichfunktionale Flächenaufteilung.
Dieses Bild zeigt einen vorbereiteten Duschbereich, bei dem zunächst die Bodenfliesen und dieerforderliche Flächenaufteilung hergestellt wurden. Auf dieser Grundlage konnten im nächstenSchritt die Wandfliesen im Duschbereich fertiggestellt und anschließend die Duschtrennwandgesetzt werden. Sichtbar ist damit bewusst noch nicht der fertige Duschplatz, sondern diesaubere Vorbereitung des Bodenbereichs als Grundlage für den weiteren Ausbau.
In diesem Komplettbad wurde eine bewusst rustikale Gestaltung umgesetzt. Besonders prägend ist das Mosaik in Natursteinoptik im Bereich der Dusche, das dem Raum eine eigenständige und handwerklich anspruchsvolle Wirkung gibt. Gerade die unregelmäßige Optik, die vielen Anschlüsse und die saubere Abklebung erforderten in der Ausführung viel Sorgfalt und Zeit.
Bild 6 zeigt dasselbe Bad aus einer weiteren Perspektive. Gut zu erkennen ist, wie das Mosaik inNatursteinoptik nicht nur im Duschbereich, sondern auch im Bereich der Badewanne und an derEinfassung des Wasserzulaufs weitergeführt wurde. Durch diese durchlaufende Gestaltungentsteht ein stimmiges Gesamtbild, das den rustikalen Charakter des Bades aufnimmt undhandwerklich entsprechend aufwendig auszuführen war.
In diesem Bestandsbad wurde nicht der gesamte Raum erneuert, sondern gezielt der schadhafteNassbereich überarbeitet. Erneuert wurden die weißen Wandfliesen im Duschbereich sowie diegeflieste Wannenumrandung. Solche Teilsanierungen können sinnvoll sein, wenn vor allem derDuschbereich undicht ist und nicht das komplette Bad erneuert werden soll. Abhängig vomvorhandenen Bestand bleibt das in vielen Fällen wirtschaftlicher als eine vollständigeBadsanierung - bei gleichzeitig klaren gestalterischen Grenzen des vorhandenen Raums.
Dieses Bild zeigt die Arbeiten in einem Bestandsbad, das in seiner Grundstruktur weitgehenderhalten blieb. Die neuen Fliesenarbeiten wurden in den vorhandenen Raum eingebunden, ohneden gesamten Bestand grundlegend zu verändern. Gerade bei solchen Lösungen ist wichtig, dieneuen Flächen sauber an bestehende Anschlüsse, Einbauten und Raumgegebenheiten anzupassen.
Bild 9 zeigt den fertigen Zustand desselben Bestandsbades. Der Duschbereich wurde unterbeengten Bedingungen in den vorhandenen Raum integriert. Direkt neben der Dusche befindetsich der Heizungsbereich, der während der Arbeiten nicht einfach ausgebaut werden konnte.Entsprechend mussten viele Arbeitsschritte präzise um vorhandene Gerätschaften undAnschlüsse herum ausgeführt werden - eine handwerklich anspruchsvolle Situation, die sauberes Arbeiten und gutes Augenmaß verlangt.

Im Küchenalltag sind die Wandflächen im Arbeitsbereich stark beansprucht – durch Spritzer, Hitze, Wasserdampf und regelmäßige Reinigung.
Der Spritzschutz wurde hier als alu-kaschierte Kunststoff-Verbundplatte ausgeführt und vollflächig verklebt. Dadurch entsteht eine durchgehende, robuste Oberfläche mit ruhiger Optik – je nach Wunsch in Stein-, Fliesen-, Putz- oder Fotodekor.
Entscheidend sind die sauberen Übergänge zur Arbeitsplatte, passgenaue Ausschnitte (z. B. für Steckdosen) sowie fachgerecht ausgeführte Anschlussfugen. Im Küchen- und Sanitärbereich werden dafür geeignete Silikone verwendet. Wichtig zu wissen: Silikonfugen sind Wartungsfugen – sie sollten regelmäßig kontrolliert und bei Bedarf erneuert werden, damit die Anschlüsse dauerhaft dicht bleiben.
Kundennutzen: So bleibt der Arbeitsbereich langfristig geschützt – pflegeleicht im Alltag und sauber dicht an allen Anschlüssen.
Trockenbau um Leitungen herum
Hier waren die Wasserzuleitungen für den späteren Waschtisch bereits aus dem Bestand vorhanden. Die Besonderheit: Die Leitungsführung vom Heizungsbauer lag fest und musste übernommen werden – die neue Trockenbauwand konnte also nicht klassisch erst gestellt und anschließend belegt werden.
Stattdessen wurde die Wandkonstruktion so geplant und aufgebaut, dass sie die vorhandenen Leitungen sauber aufnimmt, und fixiert und gleichzeitig die spätere Montagehöhe sowie die exakte Position des Waschtischanschlusses vorbereitet.
Kundennutzen: So werden vorhandene Anschlüsse sauber integriert – ohne Umwege und mit klarer Vorbereitung für die weitere Oberfläche.
