
Detailaufnahme einer Nagelstachelwalze, die beim Einbau selbstnivellierender Ausgleichsmasse eingesetzt wird. Sie dient der Entlüftung der frischen Masse und verhindert eingeschlossene Luftblasen. Sichtbar sind zudem der bereits grundierte Untergrund sowie der umlaufende Randdämmstreifen, der als Dehnungsfuge dient und Spannungen zwischen Bodenfläche und aufgehenden Bauteilen aufnimmt.
Die selbstnivellierende Ausgleichsmasse ist vollständig eingebracht und verlaufen. Der Boden ist nun eben, geschlossen und tragfähig. Vor der Weiterverarbeitung muss die Fläche mindestens 6–8 Stunden trocknen, damit nachfolgende Arbeitsschritte fachgerecht ausgeführt werden können.


In diesem Bild ist der Fliesenbelag bereits teilweise verlegt. Im Hintergrund ist die orangefarbene Entkopplungsmatte noch sichtbar, die sich unterhalb der Fliesen befindet. Diese Matte dient der Entkopplung zwischen Untergrund und Fliesenbelag, reduziert Spannungen und wirkt rissüberbrückend. Gleichzeitig übernimmt sie im Duschbereich die Funktion der Abdichtung. Das Bild zeigt bewusst einen Zwischenstand, bei dem der vorherige Arbeitsvorgang noch nachvollziehbar ist.
Beide Abbildungen zeigen dasselbe fertiggestellte Badezimmer aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Zu sehen sind die vollständig ausgeführten Fliesenarbeiten, die sauberen Übergänge sowie die integrierte Deckenleuchte als Teil des fertigen Ausbauzustands. Trockenbau, Abdichtung, Entkopplung und Oberflächen greifen funktional ineinander und bilden ein langlebiges, ruhig gestaltetes Badezimmer mit klarer Linienführung.